Ja, für dieses Jahr hat sich der Vorstand des Heimatvereins so entschieden. Aber warum? Ein Stammtisch hängt ja nicht zwingend an der Verfügbarkeit eines bestimmten Getränkes, sondern soll der Kommunikation und Geselligkeit im Verein dienen. Unser Herbsttermin steht aber immer in einer gewissen Konkurrenz zum Schlachtfest der SPD, das ebenfalls […]
Monatliche Archive: September 2018
10.09. Sie hodd uns verlosse noch drei schäne Dach … beklagte Cheyenne Feierabend das Ende der Kerwe während die restliche Kerwecrew mit Fackeln den stimmungsvollen Rahmen bildete. Erstmals seit langem wurde in Offstein die Kerwe wieder begraben. „Doch, als ich Kerwemädchen war, haben wir das noch gemacht“ beschied uns Vanessa […]
09.09. Kerweumzug – Gläserverkauf und Friseursalon Wie seit vielen Jahren war der Heimatverein wieder mit zwei Zugnummern vertreten. An der Spitze war ein alter Bollerwagen aus den Beständen des Heimatmuseums zu finden. Beladen war er mit Weinprobiergläsern, die von Frau Borchert, ihren Töchtern und Herrn Hölter verkauft wurden. Der Heimatverein […]
Am Anfang dieser Kirchengeschichte steht nur eine Urkunde von 1212. Nicht etwa die Urkunde über den Bau des Gotteshauses, also eine Art Geburtsurkunde, nein es handelt sich um die bischöfliche Bestätigung einer Inkorporation der bereits bestehenden Kirche und der Pfarrei in Offstein ins St. Cyriakusstift in Neuhausen. 1212 bis 2012 – ein Zeitraum von 800 Jahren gibt wahrlich Anlass zur Feier der ersten urkundlichen Erwähnung einer Kirche in unserem Dorf, gleichzeitig aber auch zur Feier des 230-jährigen Bestehens des 1782 neu erbauten Gotteshauses.
JHS 1710 (Jesus hominum salvator und die Jahreszahl 1710) steht auf dem Schlussstein des gewölbten, sandsteinernen Türsturzes über dem Eingang zur evangelischen Kirche in Offstein. Dies ist wohl der deutlichste Hinweis auf die Bauzeit dieses Gotteshauses. Damit ist zwar der Zeitraum der Errichtung eng eingegrenzt, unbekannt bleibt aber trotzdem das Jahr des Baubeginns und der Fertigstellung. Wir wissen nicht, ob die Fundamente und ein Teil der Außenwände vielleicht schon im Vorjahr angelegt wurden und die Jahreszahl im Schlussstein nur mit der Herstellung des Eingangs zusammenhängt. Wäre ein Grundstein mit Urkunde gelegt und bekannt, so wäre ein Teil der offenen Fragen beantwortet.



