Flötenspielerbrunnen österlich geschmückt

Am letzten Freitag, dem letzten Schultag vor den Osterferien, schmückten wir zusammen mit der Grundschule wieder den Flötenspielerbrunnen, der mit seiner Bronzeplastik von Grustav Nonnenmacher seit 1990 die Ecke Neuoffsteiner Straße/Schneidergässchen ziert.

In den Wochen davor hatten die Kinder der Klasse 1a und 1b den neuen Osterschmuck für den Brunnen vorbereitet. Gegen 10 Uhr fanden sich die Kinder der Grundschule mit ihren Lehrerinnen am Heimatmuseum ein, wo schon die Brunnenkrone auf sie wartete. Jedes Kind durfte sich aussuchen, wo sein Ei seinen Platz finden sollte. Nachdem alle Eier aufgehängt waren, wurde die Brunnenkrone von den Kindern zum Flötenspielerbrunnen begleitet, den sie nun bis Mitte April schmücken wird.

Als „Hausaufgabe“ für die Osterferien bekamen die Kinder von unserem ersten Vorsitzenden Karl Heimers den Auftrag, Eltern und Großeltern das selbst gestaltete Ei am Osterbrunnen zu zeigen. Namensbänder an den Eiern verraten, welches Kind das jeweilige Ei gestaltet hat.

Der Brauch, zur Osterzeit die Brunnen festlich zu schmücken, stammt ursprünglich aus der fränkischen Schweiz und verbreitete sich in den 1970er und 1980er Jahren von dort aus in weitere Regionen. Der Heimatverein pflegt diesen Brauch in Offstein seit 2017. Von Anfang an steuern die Kinder der Grundschule am Engelsberg ihren Teil dazu bei.

Der Heimatverein dankt allen Mitwirkenden für die investierte Zeit und Arbeit, ohne die eine solche Aktion nicht möglich wäre. Insbesondere gilt unser Dank den Schülern und Lehrerinnen der Grundschule sowie der Schulleiterin Fr. Gürtler, die dies seit nunmehr neun Jahren ermöglichen.

Auf unserer Homepage finden Sie weitere Bilder zu unserem Osterbrunnen.

Rolf Hoffmann für den Vorstand des Heimatvereins

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