Wir wünschen allen Offsteiner Bürgerinnen und Bürgern ein frohes neues Jahr!
Nach 2 Jahren Coronapandemie mit vielen abgesagten Terminen konnten wir 2022 unsere Veranstaltungen bis auf das Wintergrillen wieder wie geplant durchführen. Und die eingeschränkten Aktivitäten der Pandemiezeit haben zu Ideen geführt, die wir beibehalten haben: Der Lieferservice bei unserem Blumenmarkt im April und die tägliche Öffnung unseres Adventsfensters in den Abendstunden über die Weihnachtsfeiertage und bis Neujahr.
Das Highlight des Jahres 2022 war die Neueröffnung unseres Museums am 10. Juni in Anwesenheit unseres Bundestagsabgeordneten Jan Metzler, unseres Landrats Heiko Sippel, des Verbandsbürgermeisters Ralph Bothe, des Ortsbürgermeisters Andreas Böll sowie zahlreicher weiterer Ehrengäste.
Das Sommerfest am 25. Juni erbrachte erstmals einen Verlust für Heimatverein und TuS – gut, dass wir in den Vorjahren Rücklagen gebildet hatten. Weniger Besucher, gestiegene Kosten und das fast schon explodierte Honorare bei der Band zwingen uns wohl zu Änderungen im Konzept für die nächsten Jahre.
Nach einem gut besuchten Bitzlerfest am 07. Oktober konnten wir auch am 23.12. unser Adventsfenster wieder als Präsenzveranstaltung ausrichten und damit eine liebgewonnene Tradition fortsetzen. Da Glühwein zwar bei Schneefall, nicht aber bei Regen schmeckt, sind wir zum 2ten mal in unsere mit einer Lichterdekoration und Stehtischen vorbereiteten Halle ausgewichen. Natürlich waren die Fenster wie gewohnt adventlich geschmückt und Märchentante und Weihnachtsmann fanden den Weg zu uns und wurden von den vielen anwesenden Kinder freudig begrüßt. Ein paar mutige sagten für den Weihnachtsmann sogar ein Gedicht auf.

Wie schon in den Vorjahren wurde das Adventslicht danach an Vertreter der Kirchen weitergegeben, so dass es in beiden Weihnachtsgottesdiensten leuchten konnte.
Im Anschluss an das Adventsfenster lud der Heimatverein traditionell zu einem adventlichen Ausklang bei weihnachtlichen Melodien, Glühwein und einem kleinen Imbiss ein. Kurz vor Heilig Abend gehören Adventsfenster und adventlicher Ausklang für viele Offsteiner inzwischen fest zur Einstimmung auf die Weihnachtstage und so durften wir uns trotz des schlechten Wetters wieder über zahlreiche Besucher freuen. Der Vorstand dankt allen Spendern sowie den an Organisation und Durchführung Beteiligten ganz herzlich für ihr Engagement.
Auch 2023 sind wieder zahlreiche Veranstaltungen geplant. Wir starten am 28. Januar (Terminänderung!) mit dem Wintergrillen am Heimatmuseum. Nach der Nistkastenaktion am 11. Februar und dem Nistkastenbau mit Kindern am 25. Februar folgt am 16. März unsere Mitgliederversammlung, zu der wir alle Mitglieder ganz herzlich einladen. Alle schon feststehenden Termine finden Sie im Veranstaltungskalender der Gemeinde und auf unserer Homepage.
Ihnen allen ein gutes neues Jahr 2023 und bleiben Sie gesund.
Ihr Vorstand des Heimatverein Offstein e.V.
Dr. Karl Heimers Rolf Hoffmann
Annette Hölter Nadine Stoffels
Rita Fuhrmann Jan Gaedt
Natascha Lähn Heiner Schmitt
Vanessa Steinebach Karl-Heinz Sohn
Am Anfang dieser Kirchengeschichte steht nur eine Urkunde von 1212. Nicht etwa die Urkunde über den Bau des Gotteshauses, also eine Art Geburtsurkunde, nein es handelt sich um die bischöfliche Bestätigung einer Inkorporation der bereits bestehenden Kirche und der Pfarrei in Offstein ins St. Cyriakusstift in Neuhausen. 1212 bis 2012 – ein Zeitraum von 800 Jahren gibt wahrlich Anlass zur Feier der ersten urkundlichen Erwähnung einer Kirche in unserem Dorf, gleichzeitig aber auch zur Feier des 230-jährigen Bestehens des 1782 neu erbauten Gotteshauses.
JHS 1710 (Jesus hominum salvator und die Jahreszahl 1710) steht auf dem Schlussstein des gewölbten, sandsteinernen Türsturzes über dem Eingang zur evangelischen Kirche in Offstein. Dies ist wohl der deutlichste Hinweis auf die Bauzeit dieses Gotteshauses. Damit ist zwar der Zeitraum der Errichtung eng eingegrenzt, unbekannt bleibt aber trotzdem das Jahr des Baubeginns und der Fertigstellung. Wir wissen nicht, ob die Fundamente und ein Teil der Außenwände vielleicht schon im Vorjahr angelegt wurden und die Jahreszahl im Schlussstein nur mit der Herstellung des Eingangs zusammenhängt. Wäre ein Grundstein mit Urkunde gelegt und bekannt, so wäre ein Teil der offenen Fragen beantwortet.



