Am letzten Samstag konnten wir Sie wieder zu unserem alljährlichen Blumenmarkt am Heimatmuseum in der Jahnstraße begrüßen. Zahlreiche Blumenfreunde fanden den Weg zu uns und versorgten sich mit Blumenschmuck für Balkon, Terrasse und Fensterbänke. Bei den Geranien konnten wir mit der Schmuckblatt-Geranie auch ein Neuzüchtung anbieten, die mit einem weißen Blattrand auf sich aufmerksam machte. Auch eine kleine Auswahl an Kräutern sowie Tomaten und Paprika warteten wieder auf Abnehmer und fand so viele Käufer, dass wir nachliefern lassen mussten.
Für Kuchenliebhaber hielt der Förderkreis und der Elternbeirat der Kita am Engelsberg an unserer Hütte eine breite Kuchenauswahl und Kaffee bereit. Auch frisch gebackene Waffeln und kleine Geschenke wurden angeboten und fanden ihre Abnehmer. Gerne hatten wir dem Förderkreis und dem Elternbeirat die Hütte für ihre Aktion überlassen und Tische und Bänke bereitgestellt.
Und vielen der Besucher gefiel die Kombination von Blumeneinkauf und Kaffee und Kuchen. Mehr Attraktivität für den Blumenmarkt und zusätzliche Einnahmen für die Kita-Kinder – aus unserer Sicht eine echte Win-Win-Situation. Und wir würden uns freuen, wenn das so auch in den nächsten Jahren umsetzbar wäre.
Wie schon im Vorjahr durften wir auch die Aktion „Unsere Kita blüht auf“ wieder mit Blumen beliefern. Gut 100 Blumen brachte unser Lieferservice am Dienstag in die KiTa. Und selbstverständlich hat der Heimatverein die Aktion mit einem fetten Aktions-Rabatt unterstützt:100.- € sparte der Förderkreis gegenüber dem regulären Verkaufspreis.
Darüber hinaus werden wir aus dem Erlös des Blumenmarktes die Anschaffung einer neuen Nestschaukel für die Kita-Kinder mit einer Spende unterstützen.
Der Vorstand bedankt sich auch ganz herzlich bei allen Helfern, ohne die ein solcher Markt nicht möglich wäre. Ebenso danken wir der Gärtnerei Schmitt in Pfeddersheim, bei der wir unsere Ware beziehen und deren unkomplizierte Abwicklung wir jedes Jahr aufs Neue zu schätzen wissen. Und auch die Qualität der gelieferten Pflanzen ist jedes Jahr wieder toll.
Natürlich gilt unser Dank auch unseren Käufern und wir wünschen unseren Kunden noch viel Freude an ihren Pflanzen.
Rolf Hoffmann für den Vorstand des Heimatvereins

Am Anfang dieser Kirchengeschichte steht nur eine Urkunde von 1212. Nicht etwa die Urkunde über den Bau des Gotteshauses, also eine Art Geburtsurkunde, nein es handelt sich um die bischöfliche Bestätigung einer Inkorporation der bereits bestehenden Kirche und der Pfarrei in Offstein ins St. Cyriakusstift in Neuhausen. 1212 bis 2012 – ein Zeitraum von 800 Jahren gibt wahrlich Anlass zur Feier der ersten urkundlichen Erwähnung einer Kirche in unserem Dorf, gleichzeitig aber auch zur Feier des 230-jährigen Bestehens des 1782 neu erbauten Gotteshauses.
JHS 1710 (Jesus hominum salvator und die Jahreszahl 1710) steht auf dem Schlussstein des gewölbten, sandsteinernen Türsturzes über dem Eingang zur evangelischen Kirche in Offstein. Dies ist wohl der deutlichste Hinweis auf die Bauzeit dieses Gotteshauses. Damit ist zwar der Zeitraum der Errichtung eng eingegrenzt, unbekannt bleibt aber trotzdem das Jahr des Baubeginns und der Fertigstellung. Wir wissen nicht, ob die Fundamente und ein Teil der Außenwände vielleicht schon im Vorjahr angelegt wurden und die Jahreszahl im Schlussstein nur mit der Herstellung des Eingangs zusammenhängt. Wäre ein Grundstein mit Urkunde gelegt und bekannt, so wäre ein Teil der offenen Fragen beantwortet.



