Gelungener Vortrag über das Rebhuhn und seinen Schutz

Gut besucht war der Vortrag unseres Vereinsmitglieds Eduard Henß, selbst Jäger und Ornithologe, der letzte Woche viel Wissenswertes über das Rebhuhn und seinen Schutz zu berichten wusste. Dabei griff er immer wieder auf eigene Fotos und Untersuchungen zurück, untermauerte seine Aussagen aber auch mit Fakten aus einschlägigen Studien.

Die Bestände des Rebhuhns, Vogel des Jahres 2026, sind bis 2011 auf 6% seines Bestandes von 1980 geschrumpft. Neben Beutegreifern wie Fuchs und Greifvögeln kommt der Zerstörung des Lebensraums dabei eine Schlüsselrolle zu. Zu wenige Rückzugsmöglichkeiten, intensive Landwirtschaft und zum Teil Unkenntnis bei den Akteuren sind aus Sicht von Eduard Henß dabei entscheidende Einflussfaktoren. Deutlich sprach Eduard Henß aber auch die Gefährdung der Jungvögel durch freilaufende Hunde und Freigängerkatzen an. Er zeigte in seinem Vortrag, dass nur gemeinsame Anstrengungen von Jägerschaft, Landwirtschaft, Bevölkerung und Politik zu einem wirksamen Schutz und damit zu einer Erholung der Bestände führen können. Für den Referenten gab es am Ende des Vortrags als Dank viel Applaus und vom Verein ein kleines Präsent. Etliche der Zuhörer nutzten die Gelegenheit, sich anschließend noch mit ihm und untereinander auszutauschen.

Wissenswertes zum Rebhuhn finden sie derzeit in einer kleinen Sonderausstellung im Heimatmuseum. Nutzen sie unsere Öffnungstermine im März und schauen sie vorbei (Dienstag 10. &. 24. März und Samstag 21. März, jeweils von 10:00 Uhr – 13:00 Uhr).

Rolf Hoffmann für den Vorstand des Heimatvereins

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