Am letzten Samstag richtete der Heimatverein seinen alljährlichen Blumenmarkt aus.
Nachdem wir die letzten 2 Jahre der Pandemie mit einem Lieferservice getrotzt hatten, durften wir Sie in diesem wieder auf dem Platz vor dem Heimatmuseum begrüßen. Wie früher konnten Sie zwischen Geranien, Petunien und eine große Vielfalt weiterer Blütenpflanzen in toller Qualität auswählen. Auch eine kleine Auswahl an Kräutern wartete auf Abnehmer.

Auch Vorbestellungen waren wieder zahlreich eingegangen und 17 Blumenfreunde nutzten den angebotenen Lieferservice für ihre Bestellung. Wir werden das wohl beibehalten.
Nach Meinung unseres Lieferanten hätte der Termin 14 Zage später liegen dürfen, da noch nicht alle Blumen aufgeblüht und damit lieferbar waren. Ein etwas späterer Zeitpunkt würde uns eine umfangreichere Auswahl vor Ort erlauben, steht aber im Widerspruch zu den frühen Angeboten der Baumärkte. Wobei uns das Wetter im April in diesem Jahr ja deutlich gezeigt hat, dass ein späterer Zeitpunkt für die Pflanzen risikoloser ist. Sprechen Sie uns einfach an, was ihnen lieber ist.
Wir freuen uns, dass wir die erstmals durchgeführte Aktion „Unsere Kita blüht auf“ ebenfalls mit Blumen beliefern durften. 113 Blumen brachte unser Lieferservice am Dienstag in die KiTa. Und selbstverständlich hat der Heimatverein die Aktion mit einem fetten Aktions-Rabatt unterstützt: 100.- € sparte der Förderkreis gegenüber dem regulären Verkaufspreis.
Für alle, die sich mit hängenden Geranien eingedeckt haben, geben wir hier gerne noch den Tipp der Gärtnerei weiter, bei den Hängegeranien das Kunststoffgitter nicht zu entfernen, da es auch im Blumenkasten oder Blumentopf als Stütze für die Blumen dient. Es wird lediglich der untere Ring einmal eingeschnitten, damit man es leichter von Topf lösen kann.
Der Heimatverein dankt allen Käufern und wünscht ihnen viel Freude mit ihren Pflanzen.
Der Vorstand bedankt sich auch ganz herzlich bei allen Helfern, ohne die ein solcher Markt nicht möglich wäre. Ebenso danken wir der Gärtnerei Schmitt in Pfeddersheim, bei der wir unsere Ware beziehen und deren unkomplizierte Abwicklung wir jedes Jahr aufs Neue zu schätzen wissen.
Rolf Hoffmann für den Vorstand des Heimatvereins
Am Anfang dieser Kirchengeschichte steht nur eine Urkunde von 1212. Nicht etwa die Urkunde über den Bau des Gotteshauses, also eine Art Geburtsurkunde, nein es handelt sich um die bischöfliche Bestätigung einer Inkorporation der bereits bestehenden Kirche und der Pfarrei in Offstein ins St. Cyriakusstift in Neuhausen. 1212 bis 2012 – ein Zeitraum von 800 Jahren gibt wahrlich Anlass zur Feier der ersten urkundlichen Erwähnung einer Kirche in unserem Dorf, gleichzeitig aber auch zur Feier des 230-jährigen Bestehens des 1782 neu erbauten Gotteshauses.
JHS 1710 (Jesus hominum salvator und die Jahreszahl 1710) steht auf dem Schlussstein des gewölbten, sandsteinernen Türsturzes über dem Eingang zur evangelischen Kirche in Offstein. Dies ist wohl der deutlichste Hinweis auf die Bauzeit dieses Gotteshauses. Damit ist zwar der Zeitraum der Errichtung eng eingegrenzt, unbekannt bleibt aber trotzdem das Jahr des Baubeginns und der Fertigstellung. Wir wissen nicht, ob die Fundamente und ein Teil der Außenwände vielleicht schon im Vorjahr angelegt wurden und die Jahreszahl im Schlussstein nur mit der Herstellung des Eingangs zusammenhängt. Wäre ein Grundstein mit Urkunde gelegt und bekannt, so wäre ein Teil der offenen Fragen beantwortet.



