In der Woche vor dem Sommerfest richtete sich die Aufmerksamkeit der Organisatoren immer wieder auf das Wetter: Was sagt die Wetter-App, was der Wetterbericht? Letztendlich hatte der Wettergott aber auch in diesem Jahr ein Einsehen und es blieb trocken. Und so füllte sich am letzten Samstag ab 17:30 Uhr der Sommerfestplatz langsam mit Besuchern.
An der Grillhütte warteten neben einen gut bestückten Salatbuffet Brat-, Rinds- und Feuerwürste sowie Steaks vom Holzkohlegrill auf sie. Der erstmals angebotene Schafskäse vom Grill fand ebenfalls viel Anklang. Schwierig ist immer Helfer für die Pommes-Zubereitung zu finden, aber auch das hatte geklappt und so waren auch Pommes Frites zu haben. Neben ihnen war der Fruchtgummispieß der „Renner“ bei den Kindern.
Der Weinbrunnen mit Erzeugnissen der Offsteiner Winzer war wie immer ein begehrter Anlaufpunkt. Neben Weinen und Prosecco standen auch wieder Wein-Longdrinks zur Wahl. Und die waren heiß begehrt. Am Ende des Abends war der Pina Colada-Longdrink auf Weißweinbasis ausverkauft. Je später der Abend wurde, umso mehr Gäste fanden sich in dem stimmungsvoll mit Lampions dekorierten Weinbrunnenbereich auf der Westseite des Platzes ein. Die „Mädel“ und „Jungs“ um Natascha Lähn und Miriam Graf im Ausschank hatten ihren Spaß daran.
Das kühle Wetter machte sich aber schon bemerkbar. Der Platz war nicht ganz so voll wie in wärmeren Jahren und so mancher zog im Laufe des Abends seine vorsorglich mitgebrachte Jacke über. Der Stimmung tat die kühle Witterung aber keinen Abbruch. Vor der neu platzierten DJ-Bühne zeigten Tanzwillige, dass sie die Choreografien zu den einschlägigen Disco-Hits bestens beherrschten. Für die zahlreichen Kinder war die Nebelmaschine des DJ´s Philipp Schäfer von SLS Technik sowieso der Hit des Abends. Ein gelungenes Fest mit gut gelaunten Gästen.
Ein großes Dankeschön an dieser Stelle an alle Helfer, die das Fest erst möglich gemacht haben.
Dank auch an das Organisationsteam, das das Fest in vielen Stunden geplant und vorbereitet hat – viel Arbeit die leicht vergessen wird. In ihm und auf dem Platz hat das Zusammenspiel von TuS und Heimatverein wieder toll geklappt. Das zeigt, was möglich ist, wenn man gemeinsam an einem Strang zieht. Dabei ist jeder zum Mitmachen aufgefordert und herzlich willkommen.
Rolf Hoffmann für die Vorstände von Heimatverein und TuS

Am Anfang dieser Kirchengeschichte steht nur eine Urkunde von 1212. Nicht etwa die Urkunde über den Bau des Gotteshauses, also eine Art Geburtsurkunde, nein es handelt sich um die bischöfliche Bestätigung einer Inkorporation der bereits bestehenden Kirche und der Pfarrei in Offstein ins St. Cyriakusstift in Neuhausen. 1212 bis 2012 – ein Zeitraum von 800 Jahren gibt wahrlich Anlass zur Feier der ersten urkundlichen Erwähnung einer Kirche in unserem Dorf, gleichzeitig aber auch zur Feier des 230-jährigen Bestehens des 1782 neu erbauten Gotteshauses.
JHS 1710 (Jesus hominum salvator und die Jahreszahl 1710) steht auf dem Schlussstein des gewölbten, sandsteinernen Türsturzes über dem Eingang zur evangelischen Kirche in Offstein. Dies ist wohl der deutlichste Hinweis auf die Bauzeit dieses Gotteshauses. Damit ist zwar der Zeitraum der Errichtung eng eingegrenzt, unbekannt bleibt aber trotzdem das Jahr des Baubeginns und der Fertigstellung. Wir wissen nicht, ob die Fundamente und ein Teil der Außenwände vielleicht schon im Vorjahr angelegt wurden und die Jahreszahl im Schlussstein nur mit der Herstellung des Eingangs zusammenhängt. Wäre ein Grundstein mit Urkunde gelegt und bekannt, so wäre ein Teil der offenen Fragen beantwortet.



