Lieber hätten wir sie auf der Verkaufsfläche vor dem Heimatmuseum begrüßt, bleibt dort doch Zeit und Raum auch für ein Schwätzchen und wir hätten noch die eine oder andere Blumensorte mehr für Sie bereithalten können. Aber dennoch: Der zweite Blumenmarkt als reiner Lieferservice wurde wieder bestens angenommen. Am Ende waren knapp 60 Bestellungen eingegangen und so gab es am Freitag wieder reichlich zu kommissionieren. Mehr als 1100 Pflanzen wollten ihren Bestellern zugeordnet werden.
Am Samstag um 9:00 Uhr starteten wir dann mit vier Fahrzeugen die Auslieferung. Und natürlich galt „safety first“. Schließlich wollten wir ihnen Blumen und keine Viren liefern. So waren wir mit Mundschutz und unter Einhaltung der Abstandsregeln unterwegs! Wir hatten im Vorjahr ja schon üben können, wie das geht.
Ein großes Lob müssen wir wieder unseren Bestellern aussprechen, die wir alle antrafen und die das Geld meist passend bereithielten. Häufig wurde der Betrag großzügig aufgerundet, wofür wir uns an dieser Stelle noch einmal herzlich bedanken.
Der Dank des Vorstandes geht aber natürlich auch an alle Helfer, die sortiert, verladen und ausgefahren haben. Insbesondere aber an Vanessa Steinebach und Rita Fuhrmann, die wieder die komplette Bestellabwicklung mit unserem Lieferanten, dem Blumenhaus Schmitt in Pfeddersheim, übernommen hatten.
Wir hoffen, sie im nächsten Jahr dann endlich wieder auf der Verkaufsfläche vor dem Heimatmuseum bedienen zu können, damit das Schwätzchen und die Freude am Auswählen nicht wieder auf der Strecke bleiben. Aber einen Lieferservice, wird es auch dann geben.
Rolf Hoffmann für den Vorstand des Heimatvereins

Am Anfang dieser Kirchengeschichte steht nur eine Urkunde von 1212. Nicht etwa die Urkunde über den Bau des Gotteshauses, also eine Art Geburtsurkunde, nein es handelt sich um die bischöfliche Bestätigung einer Inkorporation der bereits bestehenden Kirche und der Pfarrei in Offstein ins St. Cyriakusstift in Neuhausen. 1212 bis 2012 – ein Zeitraum von 800 Jahren gibt wahrlich Anlass zur Feier der ersten urkundlichen Erwähnung einer Kirche in unserem Dorf, gleichzeitig aber auch zur Feier des 230-jährigen Bestehens des 1782 neu erbauten Gotteshauses.
JHS 1710 (Jesus hominum salvator und die Jahreszahl 1710) steht auf dem Schlussstein des gewölbten, sandsteinernen Türsturzes über dem Eingang zur evangelischen Kirche in Offstein. Dies ist wohl der deutlichste Hinweis auf die Bauzeit dieses Gotteshauses. Damit ist zwar der Zeitraum der Errichtung eng eingegrenzt, unbekannt bleibt aber trotzdem das Jahr des Baubeginns und der Fertigstellung. Wir wissen nicht, ob die Fundamente und ein Teil der Außenwände vielleicht schon im Vorjahr angelegt wurden und die Jahreszahl im Schlussstein nur mit der Herstellung des Eingangs zusammenhängt. Wäre ein Grundstein mit Urkunde gelegt und bekannt, so wäre ein Teil der offenen Fragen beantwortet.



