Ja, für dieses Jahr hat sich der Vorstand des Heimatvereins so entschieden. Aber warum? Ein Stammtisch hängt ja nicht zwingend an der Verfügbarkeit eines bestimmten Getränkes, sondern soll der Kommunikation und Geselligkeit im Verein dienen. Unser Herbsttermin steht aber immer in einer gewissen Konkurrenz zum Schlachtfest der SPD, das ebenfalls im Oktober stattfindet. Kein Problem, solange ein direkter Terminkonflikt vermieden wird und es zwei völlig unterschiedliche Veranstaltungen sind. Als klar wurde, dass es durch die frühe Traubenlese wohl keinen Neuen Wein mehr geben würde, diskutierten wir Alternativen: Weck, Worscht und Wein? Rheinhessenabend mit Spundekäse, Kartoffeln und Wurst? Heringsessen? Irgendwie lagen wir nach unserem Gefühl immer zu „nah“ am Schlachtfest oder es schien uns nicht so recht in den Herbst zu passen. So fiel letztlich die Entscheidung, den Herbststammtisch des Heimatverein ausfallen zu lassen. Richtig? Falsch? Ihre Meinung interessiert uns. Sprechen Sie eines der Vorstandsmitglieder an oder geben Sie uns ihr Feedback über Email: info@heimatverein-offstein.de.
Ihr Vorstand des Heimatvereins
Am Anfang dieser Kirchengeschichte steht nur eine Urkunde von 1212. Nicht etwa die Urkunde über den Bau des Gotteshauses, also eine Art Geburtsurkunde, nein es handelt sich um die bischöfliche Bestätigung einer Inkorporation der bereits bestehenden Kirche und der Pfarrei in Offstein ins St. Cyriakusstift in Neuhausen. 1212 bis 2012 – ein Zeitraum von 800 Jahren gibt wahrlich Anlass zur Feier der ersten urkundlichen Erwähnung einer Kirche in unserem Dorf, gleichzeitig aber auch zur Feier des 230-jährigen Bestehens des 1782 neu erbauten Gotteshauses.
JHS 1710 (Jesus hominum salvator und die Jahreszahl 1710) steht auf dem Schlussstein des gewölbten, sandsteinernen Türsturzes über dem Eingang zur evangelischen Kirche in Offstein. Dies ist wohl der deutlichste Hinweis auf die Bauzeit dieses Gotteshauses. Damit ist zwar der Zeitraum der Errichtung eng eingegrenzt, unbekannt bleibt aber trotzdem das Jahr des Baubeginns und der Fertigstellung. Wir wissen nicht, ob die Fundamente und ein Teil der Außenwände vielleicht schon im Vorjahr angelegt wurden und die Jahreszahl im Schlussstein nur mit der Herstellung des Eingangs zusammenhängt. Wäre ein Grundstein mit Urkunde gelegt und bekannt, so wäre ein Teil der offenen Fragen beantwortet.



